Crotalus adamanteus - Östliche Diamant-Klapperschlange

Allgemeines:

Die Östliche Diamant-Klapperschlange ist wie alle Klapperschlangen eine amerikanische Schlangenart und zählt zur Familie der Vipern (Viperidae) und zur Unterfamilie der Grubenottern (Crotalinae). Dementsprechend besitzt diese Art auch das Grubenorgan.
Das Grubenorgan ist ein Sinnesorgan, welches den Tieren die Erfassung von Infrarotstrahlen ermöglicht. Die Tiere können mithilfe ihrer Gruben welche im vorderen Oberkiefer zwischen Nasenlöchern und Augen sitzen auch bei völliger Dunkelheit ihre Beutetiere aufspüren. Diese Art ist mit einer Größe von 150-200 cm und mehr nicht nur die größte Giftschlange Nordamerikas, sondern auch die größte aller Klapperschlangen. An der "Rassel" kann man erkennen, wie oft sich eine Klapperschlange gehäutet hat, denn bei jeder Häutung bleibt ein Hornring zurück. Allerdings kommt es nicht selten vor, dass die  Rassel beim Umherstreifen durch Steine & Felsen abbricht. Die Tiere haben auf dem Rücken eine Musterung, welcher einer Kette von Juwelen bzw. Diamanten ähnelt, was für diese Art namensgebend ist.

Systematische Einteilung: 

Familie: Vipern(Viperidae)
Unterfamilie: Grubenottern (Crotalinae)
Gattung: Klapperschlangen (Crotalus)
Art: Östliche Diamant-Klapperschlange (Crotalus adamanteus)

Giftwirkung:

Hämotoxisch, Zytotoxisch

Antivenine:

Polyvalent crotalid antivenom - CroFab

Verbreitung:

Die Östliche Diamenklapperschlange lebt im Südosten der USA und kommt in folgenden Ländern/Gebieten vor: Alabama, Florida, Georgia, North-und South Carolina, Südost-Louisiana, Süd- Mississippi.

.

Klimadaten aus den Verbreitungsgebieten von Crotalus adamanteus:




Mit freundlicher Genehmigung von Karl Iten (www.iten-online.ch).

Haltung:

Achtung! Die Haltung dieser Schlangenart erfordert jahrelange Erfahrung und eignet sich deshalb nur für Experten. Ein Biss kann tödlich verlaufen.

Wir halten 2 adulte Tiere auf einer Grundfläche von 240 X 100 (cm). Der Bodengrund besteht aus einer Mischung aus Pinienrinde und Terrarienhumus, wobei der Anteil der Pinienrinde höher ist. Stellenweise ist im Terrarium etwas Laub ausgelegt, um das Terrarium der Natur etwas ähnlicher wirken zu lassen. Große Höhlen aus Stein werden von den Tieren gern genutzt. Die Tagestemperatur beträgt 26 °C. Zusätzlich gibt es einen lokalen Wärmeplatz, welcher von unseren Tieren aber eher selten genutzt wird. 1 bis 2 mal die Woche wird im Terrarium gesprüht.